Kommentare deaktiviert für Bafög aufbessern leicht gemacht

Bafög aufbessern leicht gemacht

| Allgemein | 15. Januar 2012

Finanzieller Kraftakt Studium
Obwohl die meisten Bundesländer die vor wenigen Jahren eingeführten Studiengebühren bereits wieder abgeschafft haben, bleibt die Hochschulausbildung ein teurer Luxus, der nicht wenige Studenten vor finanzielle Schwierigkeiten und Probleme stellt. Ein Großteil der jungen Menschen studiert in einer fremden Stadt, weit abgelegen vom Elternhaus. Miete und Lebenshaltungskosten wollen gezahlt werden, und die Mietpreise steigen mit der Nachfrage, gerade in Universitätsstädten oftmals nahezu ins Unermessliche. Und auch das Studium an sich bringt selbst ohne Studiengebühren einige Kosten mit sich: Verwaltungsgebühren müssen gezahlt werden, Mensa- und Kopierkarten gehören zu täglichen Bedarfsgegenständen, die Anschaffung teurer Fachliteratur ist oftmals unumgänglich. Das Leben als Student ist teuer, und doch gibt es mehr und mehr junge Menschen, die sich von einem Hochschulabschluss bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt erwarten. Arbeitsplätze sind hart umkämpft, höhere Schulabschlüsse und Leistungsnachweise gehören mittlerweile für die Personalabteilungen größerer Firmen nahezu zum Selbstverständlichen.

Möglichkeiten der Finanzierung

Doch wie soll das Studium finanziert werden? Finanziellen Rückhalt durchs Elternhaus erfahren nicht alle Studenten, Zuwendung durch BaföG ist streng reguliert und mit einigen Kriterien verbunden, Studienkrediten haftet der schale Beigeschmack der Verschuldung bei. Stipendien bleiben meistens Hochbegabten vorbehalten. So können viele Studenten zur Aufbesserung ihrer finanziellen Lage nur beitragen, indem sie einen Job annehmen. Zu den typischen Studentenjobs zählen Hilfstätigkeiten an der Uni, Mitarbeit bei Lieferdiensten, Jobben an der Tankstelle oder Kellnern. Doch kann dabei wirklich genug Geld verdient werden, um die Belastungen durch das Studium zu tragen? Mehr und mehr Studenten verfallen auf extreme Lösungen und Auswege, um der Schuldenfalle zu entgehen und dennoch einen Hochschulabschluss erreichen zu können. Vor allem für Studentinnen scheint es lukrative Möglichkeiten zu geben, sich etwas mehr als nur ein kleines Taschengeld für die Fachliteratur zu verdienen. Was vor einigen Jahren noch undenkbar war, wird immer öfter zur Realität: Für die täglichen Anschaffungen gehen Studentinnen anschaffen.

„Mein teures Studium“

Während die Prostitution junger Akademikerinnen lange Zeit im Geheimen ablief, deckte die junge Französin Laura im Jahr 2008 die Missstände, die durch teure Studienkosten entstehen, schonungslos auf. In ihrem Buch „Mein teures Studium“ erzählt die 19 Jahre alte Autorin von einem Nebenjob, der vollen Körpereinsatz erfordert: Prostitution.
Während normale und übliche Studentenjobs meist einen Stundenlohn von nur etwa zehn Euro einbringen und daher viele monatliche Arbeitsstunden erfordern, um den Kontostand wirklich aufbessern zu können, lässt sich mit dem Verkauf des Körpers an liebeshungrige Männer innerhalb kürzester Zeit viel Geld verdienen.
Der Roman der jungen Studentin brachte schonungslos und offen die gesellschaftlichen und sozialen Missstände in Frankreich ans Tageslicht und weckte das Bewusstsein der Öffentlichkeit. Auch in Deutschland sorgte der Erfahrungsbericht der jungen Frau für Schlagzeilen. Und nach und nach wurde klar, dass die Prostitution von Studentinnen nicht innerhalb der Grenzen des Nachbarlandes verbleibt, sondern auch in Deutschland bereits stattfindet.

Sex sells – und zahlt die Kosten des Studiums

Sex gilt nicht nur als schönste, sondern auch als lukrativste Nebensache der Welt. Frauen, die ihren Körper für Geld an Männer verkaufen, können sich von dem Verdienst wesentlich mehr leisten als nur ein Dach über dem Kopf und einen gefüllten Kühlschrank. Gerade die Verschuldung durch Studienkredite scheint für viele Studentinnen dadurch umgänglich zu sein.
Studentinnen in der Prostitution und im Rotlichtmilieu mögen vielleicht eine Minderheit darstellen, sind aber keine Ausnahme mehr. Viele junge Frauen suchen sich einen Job in diesem zweifelhaften Gewerbe, um das geliebte Studienfach nicht aufgeben zu müssen. So arbeiten sie abends und nachts als Nachtclubtänzerinnen, Stripperinnen, im Begleitservice oder direkt im Bordell, um tagsüber wieder ihren Vorlesungen über soziale Ungerechtigkeit zu lauschen. Studien ergaben, dass die meisten Studenten und Studentinnen, die die finanziellen Anforderungen ihrer Studienjahre nur mit vollem Körpereinsatz im wahrsten Sinne des Wortes stemmen können, meist zu einem nicht geringen Anteil verschuldet sind und von ihren Familien kaum finanziellen Rückhalt gewährleistet bekommen.

Das Gewerbe der unbegrenzten Möglichkeiten

Im erotischen Gewerbe lässt sich für junge Frauen nicht nur relativ schnell relativ viel Geld verdienen, es scheint auch denkbar einfach zu sein, an gut bezahlte Jobs und Kontakte zu gelangen. Viele der Studentinnen, die ihr Studium durch Prostitution finanzieren, sind auf der Suche nach gut bezahlten Arbeiten im Internet fündig geworden. Oftmals nur bestrebt, in den Tiefen des weltweiten Netzes nach gut bezahlter Heimarbeit für Studenten zu forschen, fallen den jungen Frauen bald Anzeigen ins Auge, die enorme Verdienstmöglichkeiten für vergleichbar geringen Arbeitsaufwand versprechen. Und so kommt der erste Kontakt zustande, der zweite, der dritte – und schon folgt der Schritt in die Prostitution. Oftmals beginnen die Karrieren im Rotlichtmilieu mit ein paar harmlosen erotischen Fotos, die den Kühlschrank wieder für einen Monat füllen können. Dann folgt ein gewagteres Shooting, ein weiteres Treffen. Der Schritt ins horizontale Gewerbe ist in vielen Fällen schneller getan, als es die Studentinnen realisieren können.
Viel Geld kann verdient werden, wenn voller Körpereinsatz gewährleistet ist, der Stundenlohn ist hoch, die Arbeitszeit gering. Was bleibt, ist die Frage von Moral und Menschenwürde, die wohl kaum finanziell aufzurechnen ist.

Freiwillig zu Freiern

Im Jahr 2011 ergab eine Umfrage des Studienkollegs zu Berlin, dass sich in der Hauptstadt jeder dritte Studierende vorstellen könne, sich durch einen Nebenjob im Rotlichtmilieu das Studium zu finanzieren. Dieses alarmierende Ergebnis stellt die Gesellschaft vor die Frage von moralischen Werten und sozialen Missständen und macht gleichzeitig klar, dass die studentische Prostitution nach wie vor ein kaum beachtetes und nicht aufgearbeitetes Thema ist, das keine Vermutung bleibt, sondern längst zur Tatsache geworden ist. Zu einer Tatsache, deren Dunkelziffer nicht bekannt ist.
Bei den öffentlich bekannt gewordenen Fällen von Studentinnen, die sich durch einen Nebenjob als Prostituierte ihren Lebensunterhalt verdienen, handelt es sich um junge Frauen, die diesen Schritt aus freien Stücken gewagt haben. Nur stellt sich die Frage, wie der freie Wille und die persönliche Moral im Angesicht eines leeren Kühlschranks und einer unbezahlten Monatsrechnung zu bewerten sind.

Keine Tags

  

From the Blog

  • getragene Slips Automat

    Japans Automaten für getragene Slips

    von auf 22. November 2016 - Kommentare deaktiviert für Japans Automaten für getragene Slips

    Japan zählt schon lange als wahrer Vorreiter für skurrile Trends und erotische Ideen. An fast jeder Ecke des Landes sind Automaten aufgestellt. Hier bekommen Ku...

  • Getragene Kleidung

    Getragene Kleidung verkaufen

    von auf 26. Oktober 2016 - Kommentare deaktiviert für Getragene Kleidung verkaufen

    Gebrauchte Unterwäsche und andere sexy Kleidung verkaufen um damit Geld zu verdienen - Viele denken dabei ja zuerst einmal an Prostitution, finden das verwerfli...

  • Getragene Socken

    Getragene Socken verkaufen

    von auf 9. Oktober 2016 - Kommentare deaktiviert für Getragene Socken verkaufen

    Getragene Socken lösen bei vielen Männern unterschiedlicher Altersklassen ein starkes Bedürfnis aus. Nicht nur, dass dreckige Söckchen von heißen Frauen stammen...

  • Schnell an Geld kommen: so geht`s

    von auf 5. Oktober 2016 - Kommentare deaktiviert für Schnell an Geld kommen: so geht`s

    Viele Menschen interessieren sich für Möglichkeiten, um schnell an Geld kommen zu können. Fix und nebenbei soll ein lukratives Nebeneinkommen aufgebaut werden. ...

  • Geld verdienen zuhause

    Geld verdienen von zuhause: seriöse Mögl...

    von auf 21. September 2016 - Kommentare deaktiviert für Geld verdienen von zuhause: seriöse Möglichkeiten

    Für viele Menschen, besonders für Arbeitslose, für Geringverdiener oder für Rentner stellt sich regelmäßig und immer wieder die Frage, ob ein Geld verdienen von...